Pilgern - Ingenbohl

Am Pilgertag, dem 16. eines jeden Monats, findet in der Klosterkirche um 10.30 Uhr ein festlicher Pilgergottesdienst und nachmittags um 14.30 Uhr ein gemeinsames Pilgergebet in der Krypta statt. Um 20.00 Uhr beten die Schwestern und die Besucher die Komplet, das Kirchliche Nachtgebet.

 

Die Pilgerpforte ist täglich von 09.00 Uhr bis 11.45 Uhr und 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Das Kloster bietet die Möglichkeit zu einem persönlichen Kontakt. Viele Menschen hat das Leben verwundet. Sie teilen ihre vielfältige Not mit, telefonieren, schreiben und bitten um Hilfe und Unterstützung im Gebet. Schwestern beantworten die zahlreichen Briefe und telefonischen Anrufe. In den wenigsten Fällen kann das Kloster eine Notlage unmittelbar verändern. Aufmerksames Zuhören, stille Anteilnahme, inneres Mitgehen, ein Wort des Trostes, ein Rat, ein klärendes Gespräch können aber Schmerzen lindern, Wunden heilen, neue Wege eröffnen. An der Pilgerpforte finden Sie auch Lebensbeschreibungen der Gründer sowie Karten und Kerzen.

 

Die Krypa ist ein Ort der Kraft, des Gebetes und der Ruhe. Hier steht die Erinnerung an das Leben der seligen Mutter Maria Theresia im Zentrum. Viele Menschen suchen hier Stille, Ermutigung, Trost und Heilung, danken und loben Gott und gehen gestärkt heim. Die Krypta lädt zum stillen Verweilen und Beten ein. Sie steht den Betenden von 07.00 Uhr bis 19.30 Uhr zur Verfügung. Werktags feiern die Schwestern in der Krypta um 17.15 Uhr Eucharistie. Sonntags wird um 06.45 Uhr die Frühmesse gefeiert.

In der Krypta liegt das Pilgerbuch auf. Die Besucher haben die Möglichkeit, ihre Anliegen ins Pilgerbuch zu schreiben. Die Ingenbohler Schwestern tragen diese Anliegen dann im Fürbittgebet vor Gott.

Jakobspilger / Himmlische Pfade

 

Das Pilgern fasziniert den modernen Menschen auf ganz neue Weise. Santiago de Compostela im nordwestlichen Landzipfel Spaniens ist seit Jahrhunderten einer der wichtigsten Pilgerorte Europas. Vielfältig sind die Beweggründe, sich auf den Jakobsweg zu begeben: Unterwegssein als Sinnsuche und Distanznahme zum hektischen Alltag, das Verlangen nach Natur- und Kulturerlebnissen, der Wunsch nach körperlicher Leistung, Sehnsucht nach stillen und besinnlichen Zeiten in der Natur, in Kirchen und Klöstern.

Der Jakobsweg verläuft quer durch die Schweiz vom Boden- bis zum Genfersee, sozusagen an der Haustüre des Klosters vorbei.

 

Weil ein Stück des Schweizerweges von Einsiedeln über die Haggenegg nach Schwyz und Ingenbohl führt, nimmt das Kloster im Haus Maria Theresia Jakobspilger für Unterkunft und Frühstück auf. Eine Voranmeldung ist erwünscht, bei Gruppen ab 3 bis maximal 15 Personen ist sie notwendig.

 

Für Übernachtung und Frühstück gelten folgende Preise:

Erwachsene: CHF 30, zuzüglich Kurtaxe

Kinder und Studierende: CHF 20, zuzüglich Kurtaxe

Haus Mutter Theresia

 

Das Haus ist offen für junge suchende Menschen, die sich mit religiösen Themen und/oder mit Fragen nach der persönlichen Berufung auseinandersetzen. Ebenfalls bietet das Haus eine Unterkunft für vorbeiziehende Jakobspilger.

 

Die einzelnen Angebote finden Sie unter folgenden Links:

→ Angebot für Schulklassen, Ministranten- und Firmgruppen

Angebot für Gruppen mit eigenem Programm

Geistliche Angebote für junge Menschen