Veranstaltungen

Sonntag, 9. Juli 2017 um 11 Uhr Alpmesse auf der Chäseren-Alp

Diese Jodlermesse wird musikalisch umrahmt vom Jodlerklub Heimelig von Buochs.

Samstag, 22. Juli 2017 um 18 Uhr in der Pfarrkirche Sarnen

Eucharistiefeier mit musikalischer Umrahmung von Berta Odermatt.

Sonntag, 23. Juli 2017 um 10 Uhr in der Pfarrkirche Sarnen

Eucharistiefeier mit musikalischer Umrahmung von Berta Odermatt.

13. August, 10.30 Uhr Alpmesse, Buobäschinget und Kilbi im Schwendi-Kaltbad
Musikalisch umrahmt durch den Jodlerklub Flühli, Entlebuch.

15. August, 10 UhrEucharistiefeier in der Pfarrkirche mit Kräuter- und Blumensegnung an Maria Aufnahme in den Himmel.

15. August, 19.30 Uhr
Der Lourdes-Pilgerverein Obwalden feiert eine Andacht in der Lourdesgrotte zu Ehren der Mutter Gottes. Findet bei jeder Witterung statt.

27. August, 17 Uhr
Benefiz-Orgelkonzert mit Valérie Halter „Rauf und Runter“ in der Pfarrkirche Sarnen mit den Komponisten Jehan Alain, Johann S. Bach, César Franck, Franz Liszt und Johann U. Steigleder. Türkollekte zugunsten Stiftung Rütimattli Sachseln.

6. September, 19 Uhr
Magnus-Wallfahrt
Von alters her hält das Obwaldner Volk anfangs September einen Bittgang im Gedenken an den heiligen Magnus, der im 8. Jahrhundert als Glaubensbote im Allgäu gelebt hat. Der hl. Magnus stand im Spätmittelalter auch bei den Bauern von Unterwalden als Schutzheiliger gegen die gefürchtesten Landplagen, die Engerlinge und Maikäfer, in höchstem Ansehen. Die Gläubigen erinnerten sich seiner besonders in Notlagen.
19.00 Prozession ab Melchaa-Brücke beim Seefeldpark
20.00 Gottesdienst, Pfarrkirche Sachseln

17. September, 17 Uhr
Eidgenössicher Dank-, Buss- und Bettag
Ökumenischer Gottesdienst in der Kollegikirche. Einladung Dekanat OW, evangelisch-reformierte Kirchgemeinde und Regierungsrat des Kantons Obwalden. Anschliessend Apéro.
Keine Eucharistiefeier in der Pfarrkirche um 10.00 Uhr

29. Oktober, 17 Uhr
Benefiz-Orgelkonzert mit Valérie Halter „Rauf und Runter“ in der Pfarrkirche Sarnen mit den Komponisten Jehan Alain, Johann S. Bach, César Franck, Franz Liszt und Johann U. Steigleder. Türkollekte zugunsten Stiftung Rütimattli Sachseln.

Flyer Benefiz-Orgelkonzert

Pfarrei Sarnen

Die Pfarrei Sarnen ist eine von 11 Pfarreien im Kanton Obwalden.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.pfarrei-sarnen.ch

Pfarrei Sarnen
Kath. Pfarramt
Bergstrasse 3
6060 Sarnen
pfarramt.sarnen@kg-sarnen.ch

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Die Mutterkirche von Obwalden – reich ausgestattete barocke Hallenkirche mit landschaftsbeherrschender Doppelturmfassade.

Eine breite Freitreppe führt hinauf zur dreiachsig gegliederten Kirchenfront, die von zwei einzigartigen Türmen mit Kuppelhauben flankiert wird. Dreijochiges Langhaus mit je zwei Rundbogen und einem Thermenfenster, eingezogener polygonaler Chor (beidseits des Choreinzugs sind Sakristeien mit Emporen angeordnet); Schiff und Chor unter gemeinsamem Satteldach.

Dorfkapelle Maria Lauretana

Die Kapelle wurde 1556 erbaut. Der gegen den Dorfplatz hin orientierten Eingangsfassade mit Vorhalle (Schaufront) fügen sich das zweiachsige Langhaus bzw. der langgestreckte, eingezogene, dreiseitig schliessende Chor an. Inkorporierter Turm an der westlichen Chorflanke, Sakristei als Gegenstück an der östlichen Chorflanke.

Kapuzinerkirche

Die Kapuzinerkirche gehört dem Kanton Obwalden.
1642 wurde das Kapuzinerkloster gegründet und 1646 die Klosterkirche geweiht. 1895 wurde diese durch einen Brand weitgehend zerstört, jedoch unverzüglich wiederaufgebaut.

Kapelle St. Michael, Wilen

Eigenständiges, architektonisch klar durchwirkter Bau in Barockformen des beginnenden 18. Jh. Der nach Nordwesten gerichtete Bau verfügt über ein zweiachsiges Langhaus mit Lisenengliederung, dem ein eingezogener polygonaler Chor angegliedert ist, am Langhaus je zwei Fensterpaare (Stickbogenfenster mit darüber angeordnetem Occuli).

Kapelle St. Wendelin, Ramersberg

An schönster Lage grüsst die Kapelle St. Wendelin Ramersberg ins Tal. Urkundlich erwähnt 1499. 1692/93 Neubau an der heutigen Stelle in hervorragender Aussichtslage hoch über dem Kantonshauptort.

Zweiachsiges Langhaus mit eingezogenem Chor, der an der Stirnwand die polygonal ausgebildete Sakristei angefügt ist. Leicht geknicktes Satteldach, welches Schiff und Chor unter gemeinsamem First vereinigt, Krüppelwalm an der Eingangsseite, hexagonales Barocktürmchen mit Zwiebel über dem Chor; einzig der Sakristeianbau verfügt über ein niedriges Dach. Hübsches kreuzgratgewölbtes Vorzeichen mit Einfriedung, zwei toskanischen Säulen sowie Walmdach.

Kapelle Heiligkreuz

Die etwas oberhalb von Bitzighofen stehende Heiligkreuz-Kapelle stammt aus dem Jahr 1863 und wurde am 14. September 1864 eingeweiht.

Für das 150-Jahr-Jubiläum im Jahr 2013 wurde die Kapelle sanft renoviert: Maler- und Dachdeckerarbeiten sowie die Glocke wurde neu gerichtet.

Kapelle St. Antonius

Die Kapelle wurde von Marquard Imfeld um 1647 vollendet. Eingeweiht wurde sie aber erst am 8. Oktober 1731.

Berühmt ist die Kapelle für den Opferstock der Antönier. Diese kümmerten sich damals um Pestkranke. Als der Kanton und die Gemeinden im 19. Jahrhundert die Krankenpflege übernahmen, verlor der Opferstock an Bedeutung.

Kollegikirche St. Martin

Die Kollegikirche St. Martin wurde in den Jahren 1964 bis 1966 erbaut. Es war das erste Kirchenprojekt des jungen Architekten Ernst Studer aus Zürich. Der Bau sollte vor allem den Bedürfnissen der damaligen Internatsschule und der klösterlichen Gemeinschaft dienen. Knapp 300 internen Schüler und etwa dreissig Benediktinermönche wollten zusammen Gottesdienst feiern können. Entstanden ist ein Gebäude, das für klösterliche Kirchen neue Horizonte eröffnete. Gibt es in traditionellen Klosterkirchen eine strikte Trennung zwischen dem Mönchschor und dem Laienschiff, die häufig durch ein grosses Gitter getrennt sind, so sind in der Kollegikirche die beiden Gemeinschaften auf das Zentrum, den mächtigen Altarblock hin ausgerichtet. Dadurch, dass aber die beiden Teile nicht einfach einander gegeneinander gesetzt sind, sondern jeweils nach rechts vom Halbrund abweichen, richten sie sich in einem lebendigen Dialog auf die Mitte aus. Das indirekte Licht und die geschwungenen Linien und Flächen schaffen ein Raumgefühl, das zur Meditation und zum Gebet führt. Die Kirche dient heute nicht mehr in erster Linie der schulischen Gemeinschaft – ein Internat gibt es seit 2000 nicht mehr. Am Sonntag versammelt sich aber immer noch eine stattliche Schar von Gläubigen zur gemeinsamen Messe.

Frauenkloster St. Andreas

Das Benediktinerinnenkloster St. Andreas hat seinen Ursprung in der Gründung des Doppelklosters Engelberg im Jahre 1120. Das Doppelkloster nahm einen raschen Aufschwung, doch brachten es harte Schicksalsschläge auch immer wieder in tiefe Not. Im Jahre 1615 wurde der kleine Frauenkonvent von Engelberg nach Sarnen verlegt. Hier erstarkte das monastische Leben, und die Gemeinschaft wuchs. Unter Anleitung der Regel des heiligen Benedikt von Nursia versuchen die Schwestern ihr Leben einer ständigen Gottsuche zu widmen und der Liebe zu Christus nichts vorzuziehen. Im 19. Jahrhundert beteiligte sich die Abtei an der Missionsarbeit der Kirche und gründete in den USA 1906 das Kloster St. Gertrud in Cottonwood.

Seit 1938 sind Schwestern in Kamerun tätig, wo sie das Kloster St. Benoît in Mbouda-Babété gründeten.